Der Vogtlandsee, früher auch Moorteich genannt, ist ein kleiner Waldsee im Vogtlandkreis im Südwesten Sachsens. Er liegt inmitten eines 30 km² großen Waldgebietes, das begrenzt wird durch die Orte Beerheide, Schönheide und Morgenröthe-Rautenkranz. Im Norden des Sees befindet sich eine durch einen nur schmalen Wasserstreifen vom Ufer abgetrennte Insel.
1. Etymologie
Der Name wurde 1937 auf Grund der geografischen Lage gewählt.
2. Geographie
Einzugsgebiet: 2,5 km²
Dammkrone: 672 m über NN (HN) 99 m lang
Dammhöhe: 7 m Erddamm
gestautes Gewässer: Roter Fluss
Flussgebiet: Zwickauer Mulde
mittlerer jährlicher Zufluss: 1.000.000 m³
3. Gewässerökologie
Durch das moorige Einzugsgebiet ist das Wasser sehr sauer, sodass kein Fischbestand vorhanden ist. Viele Wasservögel nutzen das zum Teil unzugängliche Ufer als Brutrevier, z. B. Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis). Im Großseggenried des Verlandungsbereiches, v. a. am Westufer, bedeutsame Lebensräume von Libellenarten, z. B. Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia).
4. Tourismus
Der idyllisch gelegene See ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Radfahrer und im Winter für Langläufer. Aufgrund seiner versteckten Lage wird er gern als FKK-Badesee genutzt.[1]